IM INTERVIEW

PROKURIST
CHRISTOPH WINKLER

IN DIE RICHTIGE
RICHTUNG
STEUERN

Ist Ihr Tun Beruf oder Berufung?

„Beides! Die professionelle Umsetzung von Projekten und die Schaffung von Rahmenbedingungen hierfür im Unternehmen ist mein Beruf, der mir viel Spaß macht. Das Themenfeld Energietechnik, insbesondere regenerative Energietechnik und Klimaschutz könnte ich durchaus als Berufung bezeichnen. Diese Themen haben mich zu Duschl Ingenieure gebracht und motivieren mich immer noch sehr. Generell hat mich Technik schon immer

INTERESSIERT UND
OFT FASZINIERT.“


Warum machen Sie, was Sie machen?

„Weil ich meine Tätigkeit für sinnvoll halte und der Überzeugung bin, dass man etwas gegen den Klimawandel tun kann. Weil es mir Spaß macht mit Menschen zusammen zu arbeiten und sich gemeinsam weiter zu entwickeln. Weil mich Technik und besonders Energietechnik richtig fesselt. Ich weiß nicht ob man das so schreiben sollte aber der stärkste Punkt: Weil ich der Überzeugung bin, dass sich in unserer Gesellschaft etwas ändern kann. Ich bin der

ÜBERZEUGUNG, DASS DIE ZUKUNFT ECHT GUT WERDEN WIRD, WENN WIR JETZT IN DIE RICHTIGE RICHTUNG STEUERN.


Das betrifft die Eindämmung der Klimaerwärmung durch technische Lösungen, Regularien und individuelle Bewusstseinsbildung für die Emissionen die das eigene Verhalten bewirkt. Zudem bin ich der Überzeugung, dass ein offener und fairer Umgang miteinander langfristig besser für alle Beteiligten ist als Abgrenzung, Misstrauen und die Sucht nach persönlicher Überhöhung. Ich verspüre einen inneren Drang bei diesen Punkten Veränderungen anzustoßen und Neues auszuprobieren und habe das Gefühl, dass ich das im Unternehmen sinnvoll ausleben kann.“

Was unterscheidet Duschl Ingeniere von anderen Ingenieurbüros?

„Wir haben einen Fokus darauf am Anfang eines Projektes die Rahmenbedingungen und die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden möglichst gut zu fassen. Hierzu erstellen wir wenn nötig verschiedene Konzepte und bewerten diese technisch, wirtschaftlich und im Hinblick auf den Klimaschutz.

Wir fördern Mitarbeiter wenn sie neue, innovative Lösungen angehen wollen. Es wurden schon einige, auch unorthodoxe Ideen unserer Mitarbeiter und unserer Kunden umgesetzt. Wenn jemand einen innovativen Lösungsansatz hat wird ihm erst einmal mit Interesse begegnet. Zukunftsfähigkeit wird ein hoher Stellenwert eingeräumt.“

Wie beschreiben Sie den Teamspirit?

„Es gibt relativ wenige Regeln im Unternehmen, Beispiele hierfür sind unser Arbeitszeitmodell ohne vorgegebene Kernzeit und mit Zeiterfassung auf Vertrauensbasis und die flachen Hierarchien. Das Ganze funktioniert aber nur,

WEIL DIE MITARBEITER
SEHR VERANTWORTUNS-
BEWUSST 
MITEINANDER
UND MIT DEN PROJEKTEN
UMGEHEN.


Ich glaube „Kooperativ“ beschreibt es ganz gut, jeder Mitarbeiter hat seinen Platz als Individuum im Unternehmen.“

Warum wurde das Leitbild entwickelt?

„Dazu kann ich nicht wirklich etwas sagen, das war vor meiner Zeit. Ich war am Anfang meiner Tätigkeit im Unternehmen allerdings überrascht, dass das Leitbild im Alltag, wenn Entscheidungen zu fällen sind, regelmäßig eine Rolle spielt und nicht nur an der Wand hängt damit man halt auch eins hat.“

Wer sind Sie in der Beziehung zum Kunden?

„Ich sehe mich als Gestalter der internen und externen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Darüber hinaus wirke ich an der ein oder anderen Stelle auch technisch in Projekten mit. Und natürlich sehe ich es als meine Aufgabe bei eventuellen Unstimmigkeiten im Projekt für Aufklärung und für eine Lösung zu sorgen.“

Was eint Sie in der Geschäftsführung?

„Auf alle Fälle die langfristige Denkweise, ich erlebe, dass wir alle einen Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Das merkt man in vielen Bereichen, z.B. bei wirtschaftlichen Themen, bei der Gestaltung von Beziehungen zu Kunden, Partnern und unseren Mitarbeitern und beim Klimaschutz.“

LANGFRISTIGE DENKWEISE
UND FOKUS AUF
NACHHALTIGKEIT

Blick in die Zukunft: Wo wollen Sie hin?
Wo sind Duschl Ingenieure in 20 Jahren?

„Das ist eine schwierige Frage, die Unternehmensentwicklung hängt ja auch zentral davon ab welche Chancen sich am Markt ergeben. Ich denke, dass BIM, die zunehmende Elektrifizierung des Energiesektors durch immer mehr Wind- und PV-Strom sowie das Thema Energiespeicherung die nächsten Jahre bedeutende Themen für uns sein werden. Ich möchte, dass wir von unseren Kunden als

VERLÄSSLICHER UND
KOMPETENTER PARTNER


wahrgenommen werden. Ich sehe den Fokus eher bei der Weiterentwicklung der technischen und organisatorischen Fähigkeiten, als beim Personalzuwachs.“

Welche Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft des Unternehmens?

„Die Studentenzahlen gehen in den technischen Fächern seit Jahren zurück und bei den beruflichen Ausbildungen sieht es nicht viel besser aus. Wir engagieren uns deshalb an Hochschulen und Schulen. Wir wollen junge Leute für Technik interessieren und bewusst machen, dass nur technischer Fortschritt unseren Lebensstandard erhalten und gleichzeitig den Klimawandel bremsen kann. Darüber hinaus versuchen wir durch intelligente Organisation und Digitalisierung die Arbeit so effizient wie möglich zu gestalten, so dass wenig administrativer Aufwand bei den Technikern anfällt.“

Wie lange sind Sie schon bei Duschl Ingenieure tätig, was ist Ihr Background?

„Ich habe Maschinenbau studiert und bin seit 16 Jahren bei DI tätig. Angefangen habe ich als Praktikant während des Studiums. Vor dem Einstieg in die Geschäftsleitung habe ich lange die Gruppe EnergySolutions geleitet.“

Was ist Ihnen noch wichtig?

„Dass wir unsere flachen Hierarchien und den angstfreien Umgang miteinander aktiv kultivieren.

DAS FÖRDERT, DASS JEDER IN SEINER KRAFT BLEIBT


und Probleme möglichst früh kommuniziert, angegangen und gelöst werden. Mir ist auch wichtig, dass wir ein Umfeld gestalten in dem Familienleben und Beruf nicht miteinander konkurrieren.“